„Hab Achtung vor dem Menschenbild“

Das Forum am Freitag den 10.11.17 gestaltete sich ganz im Sinne dieses Satzes. Bereits zum dritten Mal trafen sich Vorbereitende sowie Interessierte zum öffentlichen Forum der kommenden bildungsART 18. Diesmal gestalteten drei Eurythmistinnen des Else Klink Ensembles den inhaltlichen Auftakt und gaben uns Einblick in ihre eurythmische Arbeit in Vorbereitung auf das Thema Menschenwürde. Friedrich Hebbels Gedicht „Höchstes Gebot“, stand dabei im Mittelpunkt unserer Arbeit. Dreifach betont er „Hab Achtung vor dem Menschenbild“. So versuchten wir uns dem Menschenbild eurythmisch zu nähern.
Zu Beginn befassten wir uns mit der Übung I – A – O – ,dem Aufrichten der menschlichen Gestalt. Das Wunderbare bei dieser Übung bestehet darin, dass man im Aufrichten der Gestalt die Balance von seiner Mitte aus in den hinteren und den vorderen Raum findet. So kann die eigene Mitte gestärkt werden aus welcher jeder Mensch der Welt in Würde begegnet. Daran anschließend erarbeiteten wir eurythmisch die Laute: „M-E-N-SCH“. Diese ergaben letztendlich das Wort „Mensch“. Dieses Wort wurde dann durch die eurythmische Bewegung sichtbar.
Anschließend bemerkten wir im Gespräch, dass in anderen Sprachen dem Wort „Mensch“ andere Laute inne wohnen als im Deutschen. Kann daran nicht sichtbar werden, wie die jeweilige Kultur das Menschsein empfindet und welche verschiedene Aspekte des Menschseins in der jeweiligen Kultur aufleuchten?

In einem zweiten Teil wurde die bisher entwickelte Tagungsstruktur vorgestellt. Fest stehen bereits fast alle Vortragsredner und die Gestaltung der Plenen am Nachmittag, die von den einzelnen Seminaren übernommen wird. So widmeten wir uns im Forum hauptsächlich den Workshops, sammelten Themen und mögliche Workshopleiter. Was sich da abzeichnete, ist auf jeden Fall vielversprechend und wir können uns alle auf die BildungsArt freuen!

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